Begriffserklärung

B2B

Diese Abkürzung steht für Business to Business, im deutschen bedeutet dies eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen.
Für Food-Stock bedeutet dies das wir keine Rest- und Sonderposten für Privatpersonen anbieten.

Mindesthaltbarkeitsdatum 

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist strikt von einem Verfalls- oder Verzehrdatum abzugrenzen, es besagt keinesfalls das die Lebensmittel danach nicht mehr gegessen werden sollten.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird vom Hersteller in Eigenverantwortung festgelegt.
Teils erhalten Produkte aus einer Herstellungsperiode verschiedene Haltbarkeitsdaten, um dem Verbraucher einen Anhaltspunkt zu bieten.
Der Verkauf von Lebensmitteln mit überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum ist nach Prüfung rechtlich zugelassen.

Die Verantwortung geht an diesem Punkt vom Hersteller zum Händler über. Selbst eine Umverpackung und eine Verlängerungdes Mindesthaltbarkeitsdatums sind nicht verboten.
Lesen Sie hierzu auch: Informationen des Verbraucherportals zum Mindesthaltbarkeitsdatum

Lebensmittel

Unter Lebensmittel fallen zunächst Getränke, Nahrungs- und Genussmittel, aber auch alle Stoffe die bei der Herstellung, Be- und Verarbeitung von Lebensmitteln absichtlich zugesetzt werden und alle weiteren Erzeugnisse oder Stoffe die vom Menschen aufgenommen werden.

Arzneimittel, Futtermittel, Kosmetik, Tabakwaren, Kosmetika, lebende Tiere oder heranreifende Pflanzen fallen nicht darunter.
Lesen Sie hierzu auch: EU-Verordnungen zum Lebensmittelrecht)

Drogerieprodukte

Drogeriewaren lassen sich grob in 4 Kategorien einteilen:
- Produkte zur Sachpflege in Haus und Garten (z.B. Vollwaschmittel),
- Produkte zur Haut und Körperpflege (z.B. Deodorant, Duschbad, Shampoo oder Kosmetik),
- Heilmittel (darunter fallen auch Heiltees), sowie
- Vollwertkost und Reformartikel (so auch Bio-Lebensmittel)

Futtermittel

Der Begriff „Futtermittel“ wird üblicherweise in der Landwirtschaft verwendet, ist aber ein Oberbegriff für alle Arten von Tiernahrung, so auch Heimtierfutter.

Aktionsware

Aktionsware bezeichnet Produkte, die im Handel zum nicht-reduzierten Preis für einen verknappten Zeitraum angeboten werden, meist nur „solange der Vorrat reicht“.

Sie werden besonders beworben und meist mit einem zeitlichen Massenereignis (Fanartikel zur Fußballsaison, Wasserpistolen im Hochsommer) zusammengelegt.

Retourware

Waren die vom Käufer wegen Mängeln zurückgesandt wurden. Sie gelten üblicherweise als unverkäuflich.

B-Ware

Auch „zweite Wahl“-Artikel genannt. Meist, jedoch nicht immer, weisen sie optische Fehler auf und stammen oft aus Retouren oder Produktionsfehlern (betrifft bei Lebensmitteln üblicherweise nur die Umverpackung)

MHD-Waren

„MHD“ steht für Mindesthaltbarkeitsdatum. MHD-Waren sind also Lebensmittel, deren angegebene Mindesthaltbarkeit bald ausläuft.
Lesen Sie hierzu auch: Mindesthaltbarkeitsdatum

Eigenmarken

Sie werden auch als „Handelsmarken“ bezeichnet.

Darunter fallen alle Produkte, deren Zeichnung nicht den Hersteller, sondern das Vertriebsunternehmen kennzeichnen und nur dort zu erwerben sind (Hausmarken einzelner Supermärkte).

Lesen Sie hierzu auch: Dipl.-Wirtsch.-Ing. Lorenz und Hauser der TU Braunschweig zum Thema Hausmarken

Auslaufware

Auslaufwaren sind Produkte die im Verkauf, jedoch nicht länger in Produktion sind.

Saisonware

Wird lediglich für einen bestimmten Festtag oder einen kurzen Festzeitraum produziert und im Höchstfall für einige Wochen verkauft. Dies betrifft vor allem Süßwaren der Oster- und Weihnachtszeit.

Überproduktion

In Überproduktion werden mehr Waren hergestellt als tatsächlich benötigt. Dies ist im Lebensmittelbereich einerseits den Supermärkten und Verbrauchern geschuldet, die zu jedem Produkt eine große Auswahl und jede Regalfläche gut gefüllt wünschen.

Andererseits trifft dies auch auf die Landwirtschaft zu in der sich die Produktionsmenge nicht 100% festlegen lässt.

Die Überproduktion ist der Bereich im Restpostenhandel der am kritischsten betrachtet wird.
Lesen Sie hierzu auch: Blogs und Artikel aus unserer Linkliste